Aktuell geförderte Projekte

Sammlungserschliessung und Konservierung

Um die umfangreiche Sammlung von 628 Druckgraphiken und 25 Zeichnungen überblicken und gezielt durchsuchen zu können, wurden die Blätter einzeln in einer Datenbank erfasst. Ihre konservatorische Aufbereitung liegt in den Händen der Papierrestauratorin Maja Stein. Die Massnahmen beinhalten die vereinzelt nötige Restaurierung geringer Schäden und die Montierung der Blätter auf säurefreien Kartons.

Ausstellungsprojekt 2019

Mit der Ausstellung möchte die Stiftung einem breiten Publikum einen Einblick ihre Sammlung geben und dabei gerade Studierende auf das Gebiet der Helvetica aufmerksam machen. Aus diesem Grund findet 2018 auch eine Lehrveranstaltung am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich statt, verbunden mit dem Ziel, auf Seiten der Studierenden neue Forschungsprojekte zu initiieren.

Förderung des Lehrauftrags Erfindung der Schweizer Landschaft: Ein Ausstellungsprojekt zu Helvetica-Druckgraphiken der Stiftung Familie Fehlmann von Christian Féraud am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich im Frühjahrssemester 2018

In dieser Übung vor Originalen geht es um das Selbstbild der Schweiz, wie es durch die Kunstindustrie des frühen Tourismus erfunden wurde. Die Übung möchte diese wichtige Bildproduktion erforschen und ihre Themenfelder konkret sichten und bearbeiten. Auf diese Weise lernen die Studierenden die Sammlung kennen und das Instrumentarium zu ihrer wissenschaftlichen Bearbeitung anwenden.

Teilfinanzierung einer Dozentur für Schweizer Kunst und Museologie am Lehrstuhl für die Kunst der frühen Neuzeit (Prof. Dr. Tristan Weddigen) der Universität Zürich 2018-2028

Teilfinanzierung einer Dozentur für Schweizer Kunst und Museologie am Lehrstuhl für die Kunst der frühen Neuzeit (Prof. Dr. Tristan Weddigen) der Universität Zürich 2018-2028

Eine neu mit Drittmitteln eingerichtete Dozentur für Schweizer Kunst und Museologie wird von der Stiftung Familie Fehlmann zu wesentlichen Teilen mitfinanziert. Dr. Michael Matile wird ab April 2018 am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich im Rahmen dieser Dozentur u.a. zu Schweizer Kunst, insbesondere zu den Schweizer Kleinmeistern, forschen und lehren. Ferner wird er Projekte zur Förderung der Kenntnis in diesem Fachbereich in Zusammenarbeit mit weiteren Schweizerischen Institutionen initiieren.

Unterstützung der Ausstellung «Und die alten Formen stürzen ein». Kunst um 1800 aus der Sammlung, Kunstmuseum Luzern (09.03. – 17.11.2019)

Die Ausstellung blickt zurück auf die be­wegte Epoche, in der die Kunstgesellschaft Luzern gegründet wurde. Der Umbruch der sozialen und politischen Verhältnisse wirkt sich auch auf die Kunst aus. Künstlerinnen und Künstler übernehmen neue Aufgaben in der Gesellschaft, Historienmalerei und religiöse Kunst wenden sich neuen Stoffen zu. Beim Porträt zeigt sich der Wandel am deutlichsten: Es wechselt von hö­fischem Pomp zu bürgerlicher Lebenshaltung und in den Kinderbildnissen spiegelt sich die heftig diskutierte Frage nach der richtigen Erziehung.

Teilfinanzierung der Erschliessung des Archivs des Kunstantiquariats Hermann Koller, Graphische Sammlung der Zentralbibliothek Zürich

Die Erschliessung des Archivs des Kunst-Antiquariats Hermann Koller in Zug, das heute Bestandteil der Graphischen Sammlung der Zentralbibliothek bildet, umfasst zum einen die konservatorische Bearbeitung aller 1’950 Blätter des Bestands, zum anderen die Katalogisierung und Online-Stellung von rund 600 Werken (Projektdauer: Dezember 2018 – Juni 2019).

Teilfinanzierung des Projekts «Digitalisierung / Restaurierung der Skizzenbücher von Rudolf Koller», Grafische Sammlung des Kunsthaus Zürich (Projektdauer: 2020-2021)